Anerkennung “Wohnfühlen in Warburg, das Laurentiusquartier mit Herz und Seele”

Inklusion bedeutet Bedürfnisse wahrzunehmen und jeden einzelnen Menschen wertzuschätzen. Gemeinschaft und Individualität sollen ausgelebt werden. Es braucht Raum für die besonderen Eigenheiten: soziale und ethnische Herkunft, geistige, psychische oder körperliche Fähigkeiten, das Alter, die sexuelle oder geschlechtliche Identität, Religion oder Weltanschauung.

Für die Stadtplanung bedeutet dies, jedem Individuum und den unterschiedlichen Bedürfnissen diesen Raum zu geben. Auf der Laurentiushöhe besteht die besondere Herausforderung darin, vor allem den Bewohnern des HPZs uneingeschränkte Teilhabe zu ermöglichen, sie gleichgestellt an allen Aktivitäten im Quartier teilnehmen zu lassen.

Das geht! Begegnung und Gemeinschaft sind die Schlüssel zu einem inklusiven Quartier. Wir entscheiden uns für neugedachtes Eigentum – Leben in Höfen statt Wohnen auf der „Scholle“. Wir entscheiden uns für zukunftsgerichtete Mobilität – Quartiersgaragen statt privater Garagen vor der Haustür. Gemeinschaftsräume und Begegnungsflächen stärken das Wir-Gefühl und die Identifikation mit dem Quartier.

Wir haben mit den Landschaftsarchitekten von MOLA ein inklusives Wohnquartier entwickelt, das eine Alternative zum herkömmlichen Einfamilienhausbau darstellt. Die Autofreien Wohnhöfe erlauben unterschiedliche Wohnformen und können einen wertvollen Beitrag zum integrierten Wohnen liefern.

Die Jury sagt: „Insgesamt ist die Arbeit ein durchdachter und konstruktiver Beitrag zur Wettbewerbsaufgabe für die Entwicklung eines neuen Stadtrandquartiers für Warburg mit den vier genannten Aspekten Inklusion, Individualität, Integration und Innovation.“

Stadt: Warburg
Leistungen:
Wettbewerbsteilnahme
Flächengröße:
16 ha

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