Grünes Carré am Volksgarten

Ein Grünes Carré! Leitidee des städtebaulichen Konzeptes ist die Schaffung eines attraktiven neuen Wohnquartiers unter Berücksichtigung der Integration in die nähere Umgebung.

Der Planungsaufgabe der Stadt Herne folgend, wurde eine kompakte Wohnsiedlung auf den Flächen einer Sportanlage entwickelt. Die Fläche nimmt durch die Vernetzung der innerstädtischen Grünanlagen einen besonderen Stellenwert. Dies stand im Vordergrund der Entwurfsansätze. Das neue Wohnquartier schafft ein harmonisches Verhältnis zwischen verschiedenen Typologien und Bauweisen. Die städtebauliche Figur ergibt sich aus dem Zusammenspiel der gestalterischen und funktionalen Zusammenhänge und der klaren Differenzierung zwischen den öffentlichen und privaten Freiräumen.

Neben einer identitätsfördernden Bauweise, die Bezug auf das nähere Umfeld nimmt, werden die Themenblöcke Verkehr und Erschließung, Grün- und Freiräume sowie Nachhaltigkeit und Umwelt nicht isoliert betrachtet. Vielmehr bauen sie aufeinander auf und sind so untereinander abgestimmt, dass sie ihren Beitrag zu einem intakten und belebten Wohnquartier leisten.

Die neue Bebauung knüpft insbesondere an die zum Bestand orientierten städtebaulichen Raumkanten an. Um einen schlüssigen Übergang zur neuen Bebauung herzustellen, werden die ortsbildprägenden Satteldächer aufgegriffen. Auch die Gebäudehöhen entwickeln sich aus den vorhandenen Strukturen: während zum Quartiersäußeren verschiedene Hochpunkte städtebauliche Akzentuierungen darstellen, nimmt im Innern die Geschossigkeit ab und fördert somit das heterogene Erscheinungsbild und wird der jeweiligen Typologie gerecht.

Stadt: Herne
Leistungen: Wettbewerb 3.Preis
Flächengröße: 2,2 ha

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