Jägerkaserne – Leben zwischen Markusberg und Mosel

Durch die Konversion der Jägerkaserne und die Umnutzung des Busdepots werden zwei übergeordnete Leitbilder verfolgt. Einerseits die räumliche Integration des neuen Quartiers in und die Öffnung für die bestehenden Siedlungsstrukturen sowie die Durchdringung des Stadtteils in Ost-West Richtung zwischen Mosel und Moselhängen. Andererseits sollen durch die Realisierung verschiedener Wohnungstypologien für unterschiedliche Nutzergruppen und in bester Lage an einem neuen Park Impulse für die Erneuerung des Stadtteils gesetzt werden.

Das Kernelement des Entwurfs bildet der Grünzug „Vom Lenus-Mars-Tempel zur Mosel“. Das grüne Band ermöglicht die städtebaulich gewünschte Verbindung zwischen der Mosel und den Moselhängen, den beiden wichtigsten Freiräumen der Stadt Trier. Der Verlauf des Grünzugs ist so gewählt, dass die bestehenden historischen Gebäude innerhalb und am Rande des Wettbewerbsgebietes zur Geltung kommen.

Durch die aufgelockerte, überwiegend zweigeschossige Blockrandbebauung wird der Stadtgrundriss von Trier-West fortgeführt und dient als stadtstrukturelle Verknüpfung der beiden Teile des Wettbewerbsgebietes. Das solide Grundgerüst der Blöcke ermöglicht eine große Variation hinsichtlich der Unterteilung in Baufenster und der Anordnung verschiedener Wohnhaustypologien.

Stadt

Trier

Leistung

Wettbewerbsteilnahme

Flächengröße

11ha

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